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Alpine Entspannung in neuem Gewand

Es gibt Orte, an denen vergisst man die Zeit. Als Kind auf dem Spielplatz. Als Teenie mit der ersten großen Liebe im Arm. Und heute im Whirlpool. Der Blick ruht auf Schloss Neuschwanstein, der Körper schwebt über den Düsen des Pools. Herrlich, wie weit weg der Alltag plötzlich ist. Was auch immer einem sonst Sorgen machen möchte – hier und jetzt ist es vergessen.

Neue Wohlfühloase

Das Rübezahl war mit seiner kleinen, aber feinen Spa- und Saunalandschaft auch bisher schon ein Geheimtipp unter den Wellnessliebhabern Bayerns. Die große Panorama-Sauna mit Blick auf die Königsschlösser, die alpinen Behandlungen und der Pool mit Gegenschwimmanlage auf der Terrasse: einfach herrlich. 2019 hat die Familie Thurm das Frühjahr genutzt, um weiter in ihren Wellnessbereich zu investieren. Am augenfälligsten ist sicher der neue Außenwhirlpool, der etwas erhöht angelegt worden ist und von dem aus man einen wundervollen Blick auf die Schlösser und den Tegelberg hat. Ein himmlisch schöner Ort, vor allem wenn abends langsam die Sonne hinter den Bergen verschwindet und das Allgäu noch einmal in den schönsten Farben aufleuchtet. So gut das warme Wasser und die Blubberbläschen der Düsen für Muskeln und Gelenke sind – so wohltuend ist die Aussicht für den Geist.

Maritimier Flair

Der Außenwhirlpool ist aber bei Weitem nicht alles, was es im Wellnessbereich des Rübezahl an neuen Attraktionen zu entdecken gibt. Daher: Bademantel schnappen, in die Schlappen schlüpfen und mit dem Fahrstuhl runter ins Vergnügen! Kaum geht die Lifttür auf, ist man auch schon mitten drin in der Wohlfühloase. Wow! Einfach wunderschön, was das Team um Architekt Erwin Schrammel von Voglauer aus diesen Räumen gemacht hat! An den Wänden schimmern farbige Glaspaneele in allen möglichen Wassertönen: blu avio und cobalto, lavande und oltremare. Die Farben reichen von hellem Aquamarin wie vor den weißen Stränden der Malediven bis zu dunklem, fast nachtblauem Türkis, wie man es von den tiefen Fjorden an der wilden Küste Norwegens kennt. Auch der Boden ist kaum wiederzuerkennen. Die rotbraunen Fliesen von einst sind passé, stattdessen läuft man nun über sandfarbenen Stein und kunstvoll gelegte Mosaike. Kleiner Tipp von mir: Schlappen aus! Barfuß läuft es sich auf diesen Fliesen einfach wunderbar.

Der Wellnessbereich im Rübezahl ist in drei Etappen angelegt und realisiert worden. „Ganz früher mal war dies hier der Lieferanteneingang“, sagt Giselle Thurm und führt mich durch den neuen Gang in Richtung Ruheräume. „Wir haben immer wieder eine Schippe draufgelegt und gut zugehört, was sich unsere Gäste wünschen.“ 

Deshalb gibt es im großzügigen Ruheraum jetzt Beduinenbetten. Mit Baldachin über dem Kopfteil und einem Wasserbett als Matratze. Das harmonische Design mit dem Altholz-Bettgestell, den leichten, teilweise semitransparenten Stoffen und den Fellen zu Füßen passt perfekt zum alpenländischen Charme des Rübezahl. Zudem sind die Ruheräume jetzt getrennt verglast, um sie einerseits winterfester zu machen und andererseits kleine Störungen zu vermeiden, die bisher dadurch kamen, dass Gäste den Raum in Richtung Panorama-Sauna durchquerten. Ebenfalls eine schöne Idee ist die kleine Bar mit Snacks und Tee, leckeren Kleinigkeiten und Erfrischungen. Ergänzend zu den drei Whirlpools, dem Außenpool und fünf Saunen (inklusive Tepidarium und Kräuter-Dampfbad) gibt es nun eine ebenso moderne wie handwerklich wunderschön gearbeitete Infrarot-Liegekabine aus Zirbenholz mit Mäanderband-Fräsung, wechselnden Farben und sanfter Musik. Wie herrlich es sich darauf liegt, sollten Sie aber vielleicht selbst einmal ausprobieren…